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Warum sind Smartphone Akkus so wichtig?

Der Akku für Smartphones ist heutzutage eine der wichtigsten Energiequellen überhaupt. Nahezu jeder von uns hat ein Smartphone und ein Großteil nutzt dieses nicht nur privat, sondern auch beruflich. Neuste Entwicklungen und immer höher werdende Anspüche sorgen dafür, dass die kleinen Alltagshelfer einen steigenden Bedarf an Energie benötigen. Smarphones sollen aber auch immer schlanker und leichter werden. Die Hersteller von Akkus müssen also den Spagat zwischen extremer Leistungsfähigkeit und enormen Platzmangel schaffen. Neuste Technologien auf dem Akkumarkt sorgen dafür, dass in Zukunft auch die Entwicklung von Kapazitäten und Leistungen steigen werden und somit wiederum den Weg für weitere Entwicklungen auf dem Handymarkt feimachen. Ein Blick auf das zeitliche Interesse für den Suchbegriff “Smartphone Akku” bei der Suchmaschine Google zeigt deutlich, wie in den vergangenen Jahren die Nachfrage anstieg und weiter ansteigen wird.
 

Interesse an Smartphone Akkus laut Google Trend steigend

Das Interesse an Smartphone Akkus ist laut Google Trends(Quelle) steigend.

 

Welche Smartphone Akkus sind wechselbar und bei welchen muss ich lieber zum Fachmann?

Die Akkus vieler Smartphones lassen sich nur wechseln, indem man zum Fachmann geht. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, letztendlich will man wahrscheinlich die Produktlebenszeit verkürzen. Einiger Hersteller haben aber auch wechselbare Akkus verbaut, die man spielend einfach tauschen kann. Bei Modellen, die fest verbaute Akkus besitzen, sollte man das Tauschen lieber dem Spezialisten überlassen. Unter Tabelle finden Sie ein Video, welches zeigt, wie man mit geeignetem Werkzeug den Akku auch bei solchen Geräten selber tauschen kann. Dieses ist jedoch riskant, weil man zum einen die Garantie aufs Spiel setzt und zum anderen die empfindliche Technik beschädigen kann.
 

Smartphone Modell
Akku selbst wechselbar
Akku fest eingebaut
Apple Iphone 3Gx
Apple Iphone 3GSx
Apple Iphone 4x
Apple Iphone 4Sx
Apple Iphone 5x
Apple Iphone 5Sx
Apple Iphone 5Cx
HTC ONE (alle Modelle)x
HTC Desire 500x
HTC Legendx
HTC Evo 3Dx
HTC Desire Cx
HTC Desire Zx
HTC Sensation XLx
HTC Desire 300x
HTC Desire 310x
HTC Desire 610x
HTC Desire 816x
HTC Desire Vx
HTC Desire Ux
HTC HD 7x
Samsung Galaxy Acex
Samsung Galaxy Grandx
Samsung GT-I9150x
Samsung Galaxy Note 2x
Samsung Galaxy Note 3x
Samsung Galaxy S Advancex
Samsung Galaxy S2x
Samsung Galaxy S3x
Samsung Galaxy S4x
Samsung Galaxy S5x
Samsung Galaxy S4 Minix
Samsung Galaxy S3 Minix
Nokia Lumia 710x
Nokia Lumia 800x
Nokia Lumia 810x
Nokia Lumia 820x
Nokia Lumia 920x
Nokia Lumia 925x
Nokia Lumia 930x
Sony XPERIA Z Seriex
Sony XPERIA NEOx
Sony XPERIA PROx
Sony XPERIA Ux
Sony XPERIA Px
Sony XPERIA Sx
Sony XPERIA SOLAx
Motorola Razrx
Panasonic Elugax

 

iPhone 4 Batterie / Akku wechseln Anleitung Quelle: iNsideM.ac Videohilfe für Mac

 

Hier finden Sie den passenden Smartphone Akku

 

Hier finden Sie Smartphone Akkus für Apple Iphone Geräte:

 

Hier finden Sie Smartphone Akkus für HTC Geräte:

 


Hier finden Sie Smartphone Akkus für Samsung Geräte:

 


Hier finden Sie Smartphone Akkus für Nokia Geräte:

 

Hier finden Sie Smartphone Akkus für Sony Geräte:

 


Hier finden Sie Smartphone Akkus für Blackberry Geräte:

 

Welches sind beliebte Smartphone Akku Apps/Tools?

Easy Battery Saver (Android)
 
Der Easy Battery Saver schlüsselt die verbleibende Akkulaufzeit nach den unterschiedlichen Nutzungsarten (surfen, telefonieren, Musik hören, Videos) auf. Außerdem können die Funkverbindungen schnell aus- bzw. angeschaltet werden.
 
DU Battery Saver & Widgets (Android)
 
Diese App scannt das Androidsystem nach Stromfressern und erteilt Tipps zum Stromsparen. Außerdem hat DU Battery Saver & Widgets eine Ladungsstatistik in Form eines Kalenders.
 
Greenify (Android)
 
Greenify ist eine äußerst praktische App, um Anwendungen, die im Hintergrund laufen, auszuschalten. Dies kann auch via Shortcut auf dem Homescreen passieren – mit einem Klick werden alle vordefinierten Apps geschlossen.
 
Carat (iOS)
 
Diese App offenbart erst nach einer woche seine volle Leistung. In dieser zeit sammelt Carat Daten der Nutzung und gibt dann Tipps ab, mit welchem Verhalten man seine Akkulaufzeit verlängern kann. Auch zeigt Carat Ihnen die wahren Stromfresser-Apps.
 
Battery Doctor (iOS)
 
Battery Doctor verrät Ihnen nützliche Hinweise wie Sie die Lebensdauer Ihres iPhones verlängern können. Außerdem zeigt Ihnen der Battery Doctor an, wie Sie die Laufzeit verlängern können indem Sie bestimmte Funktionen abschalten.
 

Battery Life Pro HD – All-IN-1 (iOS)

 
Diese App zeigt Ihnen nicht nur an, wie lange Ihr Akku unter bestimmten Umständen hält, sondern lässt Sie auch auf die aktiven Prozesse und den Speicherverbrauch einen Blick werfen. Praktisch wenn man sich einen genauen Überblick verschaffen möchte.
 
Battery (Windows Phone 8)
 
Battery bietet Direktzugriffe auf die Verbindungsarten, die direkt zu- oder abgeschaltet werden können. Auch liefert Battery ein tägliches Diagramm zu dem Verbrauch des Akkus. Innovativ ist auch die Erinnerung an bestimmte Handlungen z.B. sein Ladekabel einzustecken oder bestimmte Apps auszuschalten.
 
Batterie (Windows Phone 8)
 
Diese App liefert einen guten Überblick über den Akkustand, die verbleibende Zeit sowie eine übersichtliche Statistik über den Verbrauch. Mit den Schnellzugriffen können die einzelne Verbindungen direkt aus- und wieder eingeschaltet werden.
 
Akku (Windows Phone 8)
 
Die großte Stärke der Akku-App liegt in den Informationen über die verbleibende Nutzungsdauer, die je nach Einsatzgebiet aufgeschlüsselt ist. Darunter sind auch solche Angaben, die sich anderen Apps in der Regel nicht entnehmen lassen. Außerdem bietet die App eine Akku-Klaibrierung für Musik, Video und W-LAN an.
 

Was ist die Zukunft von Smartphone Akkus?

 
In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl an mobilen elektronischen Kleingeräten dank Smartphones und Tablets massiv angestiegen. Der Erfolg dieser Geräte basiert auf der Entwicklung des Lithium-Ionen Akkus, der eine deutlich höhere Energiedichte als ein herkömmlicher Akku aufweist und somit im Moment den Stand der Technik darstellt. Doch durch die immer vielfältigeren Einsatzmöglichkeiten von Smartphones, die zu einem höheren Energieverbrauch führen, wird der Lithium-Ionen Akku in Zukunft allerdings an seine Grenzen stoßen. Dasselbe gilt auch für Elektroautos. Solange deren Reichweite und Preis von Lithium-Ionen Akkus limitiert wird, werden diese sich nicht dauerhaft gegen Automobile mit Verbrennungsmotoren durchsetzen können. Eine Vielzahl an Forschungseinrichtungen und Unternehmen forschen deshalb weltweit an leistungsstärkeren und trotzdem kostengünstigeren Alternativen.
 
Marktreife erlangt hat bisher eine Technologie, die beim Elektrodenmaterial auf eine Silizium-Legierung setzt. Dank einer Anleihe aus der Nanotechnik ist mit einer Erhöhung der Akkulaufzeit eines Smartphones um bis zu 20 Prozent zu erwarten. Während eine herkömmliche Anode aus reinem Graphit besteht, kommen hier Nanopartikel aus Silizium zum Einsatz, die lediglich mit Graphit umhüllt sind. Weiteres Steigerungspotenzial bei der Laufzeit erwartet man sich bei dieser Technologie durch die Reduzierung des Graphit-Anteils. Eine Steigerung der Energiedichte um ein Vielfaches ist aber auch hier nicht zu erwarten.
 
Ein solches Potenzial sehen Wissenschaftler eher in den sogenannten atmenden Batterien. Hierbei wird zur Stromspeicherung im Akku die Oxidation von Lithium an Luftsauerstoff ausgenutzt. Dies verspricht nur eine hohe Energiedichte sondern auch einen entscheidenden Gewichtsvorteil, da der benötigte Sauerstoff nicht in der Batterie gespeichert werden muss. In der Theorie sollte sogar eine mit Benzin vergleichbare Energiedichte erreicht werden, was diese Entwicklung gerade für den Bereich der Elektroautos interessant machen würde. Allerdings kämpfen Forscher noch mit zahlreichen technischen Problemen. Erst wenn ein stabilerer Elektrolyt und ein widerstandsfähigeres Membranmaterial gefunden werden, können Lithium-Sauerstoff Akkus eine zukunftsträchtige Alternative darstellen.
 
Ob sich in Zukunft eine dieser Technologien oder mehrere gleichberechtigt nebeneinander durchsetzen werden, steht noch in den Sternen. Der Entwicklungsdruck für eine leistungsstarke Alternative ist allerdings enorm hoch. Denn vom Speichersystem der Zukunft hängt unter anderem das Gelingen der Energiewende ab. Ohne dezentrale Energiespeicher mit hoher spezifischer Speicherkapazität ist dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der damit verbundenen Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen eine klare Grenze gesetzt.

Wie lang ist die Smartphone Akku Laufzeit?

Die Laufzeiten der Akkus sind abhängig vom jeweiligen Modell und der Art der Nutzung. Intensive Nutzung verbraucht natürlich mehr Energie als ein Handy im Standby-Modus. “Die Welt” hat hierfür Daten für viele Modelle erhoben, welche folgend aufgelistet sind:
Quelle: Die Welt
 

Typ
Standby in Stunden
Telefonieren in Stunden
Musik
Hören in Stunden
Intensive
Nutzung in Stunden
Samsung Galaxy S3197182412
Samsung Galaxy Note16221408
Motorola Atrix 4G115161812
Samsung Galaxy S215711158
Samsung Galaxy Nexus8719208
HTC One S12911179
HTC One X13711159
Motorola Razr13214189
Sony Xperia Neo144111011
HTC Radar126101712
HTC Desire Z113111311
Nokia C7150111212
Samsung Wave 723126131412
LG P920Optimus 3D841199
Sony Xperia S10112109
Google Samsung Nexus S10910157
Motorola Defy11162310
Nokia 70110714129
HTC Titan11791810
Nokia Lumia 80012411128
HTC Sensation XL112111710
LG Optimus Speed889219
iPhone 411991510
iPhone 4S10491510
HTC Desire HD1069169
HTC Wildfire1507812
Sony Xperia X10104889

 

Wie sind die Smartphone Akku Ladezyklen?

 
Den richtigen Ladezyklus zu finden ist nicht mehr notwendig, da bei den neuen Lithium Akkus kein Memory Effekt mehr vorhanden ist. Trotzdem gibt es andere Tipps & Tricks die zur Pflege des Akkus zu beachten sind. Der Akku sollte nicht jedes Mal komplett entladen werden, da Ihr Akku sonst schneller an Leistung verliert. Um die Lebenserwartung von Ihrem Akku zu erhöhen, sollten Sie trotzdem etwa einmal im Monat den Akku vollständig entladen. Auch sollten Sie ihr Smartphone Akku nicht ständig unter Strom stehen lassen. Laden Sie lieber einmal mehr zwischendurch als das Smartphone die ganze Nacht am Stecker zu lassen. Denn Ihr Smartphone Akku fühlt am wohlsten zwischen 40 bis 80%. Hitze sollte auch vermieden werden. Das Handy im Sommer auf dem Armaturenbrett oder Hutablage liegen zu lassen, wird Ihnen der Akku mit einer kurzen Lebensdauer danken. Unter anderem sollte Sie auch vermeiden, dass das Smartphone sich nicht selber überhitzt. Daher schalten Sie die unnötigen Anwendung im Hintergrund ab, damit der Prozessor weniger leisten muss.
 

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Wie kann ich mein Smartphone Akku mobil laden?

 
Dafür gibt es sogenannte Akku Packs. Diese Packs lassen sich zu Hause wie einen ganz normalen Akku aufladen und sind oft so klein, dass sie in die Hosentasche passen. Sollte unterwegs dann einmal Ihr Smartphone Akku verbraucht sein, können sie ganz einfach den Akku Pack aufladen und Ihr Smartphone lädt sich wieder auf.
Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter und Produkte auf dem Markt – da verliert man schnell den Überblick.
Sie sollten auf folgenden Dinge achten:

 

Warum ist der Smartphone Akku nach einer Zeit immer sehr schnell leer?

 
Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht alle Anwendungen im Hintergrund laufen haben. Schalte Sie die auch immer mal wieder komplett ab. Dies funktioniert bei allen Smartphones unterschiedlich z.B. Galaxy Geräte (gedrückt halten der Menütaste), iPhone (Tippen Sie doppelt auf den Home-Button) HTC Geräte (Tippen Sie doppelt auf das „Haus“ Symbol). Wenn Sie das regelmäßig überprüfen, hält Ihr Akku länger. Sollte sich dennoch der Smartphone Akku schnell entladen, kann es auch Helfen, das Smartphone auf Werkseinstellung zurückzusetzen. !!!DATEN SICHERN!!! Auch eine ständige Verbindung mit dem W-LAN oder eine schlechte mobile Netzabdeckung kann die Akkukapazität schwächen. Außerdem sind Live-Apps, also Apps, die immer aktiv sind, vermieden werden. Diese Apps sind reine „Akku-Fresser“.
 

Warum lädt mein Smartphone nicht mehr oder nicht vollständig?

Wenn Ihr Smartphone Akku nicht mehr vollständig lädt, kann das mehrere Gründe haben. Überprüfen Sie die einzelnen Möglichkeiten um Fehlerquellen ausschließen zu können.

Hilft dies alles nichts, kontaktieren Sie ihren Anbieter und erläutern ihr Problem.
 

Was tun, wenn der Smartphone Akku aufgebläht ist?

 

 
Wenn sich Ihr Akku aufbläht, ist das bei Lithium-Akkus ein sehr schlechtes Zeichen, denn das heißt, dass das Lithium frei tritt. Im schlimmsten Fall tritt Säure bzw. Lauge frei und kann zu einer Akku Explosion führen. Nun die Frage, was hierbei zu tun ist? Wenn Ihnen auffällt, dass die Hülle nur noch ganz knapp zu schließen ist bzw. eine Delle in der Akkuklappe feststellen, sollten Sie sofort handeln und den Akku aus Ihrem Smartphone nehmen. Kontaktieren Sie als nächstes den Kundensupport von Ihrem Hersteller. Denn viel Hersteller liefern einen neuen Akku kostenfrei. Natürlich können Sie sich auch direkt einen neuen Akku kaufen und diesen in ihr Smartphone einsetzen – die Entscheidung liegt bei Ihnen. Wenn Sie Ihren Akkudeckel nicht selbst öffnen können, ist es empfehlenswert, direkt zum nächsten Handy-Shop in Ihrer Nähe zu gehen.
 

Akku entsorgen

© catetus / istockphoto.com


Quelle: Youtube: Smartphone defekt?Tutorials gecheckt!Auf Tutopolis TV √
 

Wo muss ich einen Smartphone Akku entsorgen?

 
Grundsätzlich gehört Elektromüll nicht in den Hausmüll und dazu zählen auch Smartphone Akkus. Denn die Akkus können sehr gut wiederverwertet werden und das kommt dann auch der Umwelt zu gute.
Es gibt drei verschieden Arten seinen alten Akku zu entsorgen.

  1. Alle Handyanbieter sind dazu verpflichtet, die Akkus, die bei den Händler gekauft wurden auch wieder entgegenzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.
  2. In vielen größeren Supermärkten stehen Behälter für Altbatterien und dort können Sie auch ihren Smartphone Akku entsorgen.
  3. Sie können auch zum nächsten Schrottplatz gehen und den Akku in den Sondermüll geben.

 

Was sollte beachtet werden, wenn man den Akku das erste Mal laden lässt?

Bei dieser Frage gehen die Meinungen auseinander. Allerdings ist es so, dass bei den modernen Akkus z.B. Lithium Ionen Akkus keine Vorladezeit nötig ist, solange man den Akku in seinem weiteren Leben gut pflegt. Den sogenannten Memory-Effekt gibt es bei diesen Smartphone Akkus nicht mehr und somit kann bei Ankunft des neuen Smartphones direkt los gelegt werden. Also haben Sie keine Panik, wenn Sie den Akku ihres neuen Smartphones nicht erst 24 h laden gelassen haben. Das ist nicht schlimm und unnötig, denn bei guter Pflege das Akkus werden Sie noch viel Vergnügen mit Ihrem Smartphone haben.
 

Wie kann ich meinen Smartphone Akku schonen und Akkulaufzeit sparen?

 

Dieses Phänomen ist wohl fast jedem Handy-Besitzer bekannt: Gerade wurden die Smartphone-Akkus aufgeladen – und kurze Zeit später ist der Anzeige zu entnehmen, dass ein erneutes Laden notwendig ist. Hier stellt sich jeder genervte Besitzer eines Smartphones die Frage: Welche Ursachen liegen der zügigen Entladung des Mobiltelefons zugrunde? Und gibt es Möglichkeiten, die Laufzeiten individuell zu verlängern? Wer bei der Nutzung des Smartphones bestimmte Kriterien beachtet, wird schnell feststellen, dass die verwendeten Akkus wesentlich länger durchhalten.

 

Kurze Akkulaufzeiten – Ursachen

Jeder Handybesitzer weiß: Die Handys, die noch bis vor einigen Jahren im Umlauf waren, wiesen eine erheblich längere Akkulaufzeit auf als die modernen Samartphones. Die Gründe für dieses Phänomen liegen überwiegend in der Entwicklung der Handys begründet. Die Veränderungen, die im Laufe der Jahre bei der Herstellung der mobilen Telefone vorgenommen wurden, beginnen schon beim Display: Bei den ersten Handys kamen winzige pixelige Monochrom-Varianten zum Einsatz, die nicht viel größer als eine Quarzuhr waren. Die Displays moderner Mobiltelefone hingegen präsentieren sich hochaufgelöst und erinnern von der Größe her eher an kleine Plasmafernseher. Doch diese Weiterentwicklung hatte einen erhöhten Strombedarf zur Folge.
Außerdem sind die Mobiltelefone heute mit zahlreichen zusätzlichen Hintergrunddiensten gerüstet; beispielhaft seien an dieser Stelle GPS-Empfänger, Wetter-Vorhersage oder diverse Mail-Dienste genannt. Es gilt: Je weniger Hintergrundinformationen vorhanden sind, umso länger hält auch der Smartphone-Akku.
Auch die Rechenleistung, die das moderne Smartpone erbringt, ist heutzutage entsprechend hoch; bei modernen Geräten sind Prozessoren mit Taktraten im Einsatz, bei denen ein Gigahertz die Regel ist. Diese energetische Leitung kostet ebenfalls Strom. Nicht zuletzt ist aber auch die Art der Datenübertragung entscheidend für den Strombedarf des mobilen Telefons: Zwar funktioniert diese im UMTS/LTE-Netz wesentlich schneller als im GSM-Netz-aber sie verbraucht eben auch mehr Energie.

 

Smartphone-Akkus – Nickel-Akkus vs. Lithium-Akkus

Für den Gebrauch von mobilen Telefonen werden heute nahezu ausschließlich Akkus verwendet. Diese bieten gegenüber traditionellen Batterien den Vorteil, dass sie wieder aufgeladen werden können; auf diese Weise ist die Einsparung einer entsprechenden Anzahl von Primärzellen möglich. Allerdings können sich die vom Hersteller angegebenen Sprechzeiten erheblich verkürzen, wenn der Strom nicht sorgfältig genutzt wird.

 

Moderne Smartphones laufen mit Akkus, die aus Lithium-Ionen hergestellt sind. Diese können sich dann in unterschiedlichen Varianten präsentieren, zum Beispiel als Lithium-Ion-, Lithium-Polymer- und auch hybride Lithium-Ion-Polymer-Akkus. In alten Handys kamen hingegen zumeist Akkus zum Einsatz, die aus Verbindungen mit Nickel und Cadmium hergestellt waren. Dabei ähnelt die prinzipielle Funktionsweise von lithiumbasierten Akkus denen der Nickel-Cadmium-Variante: Die Energie wird erzeugt, indem die Elektronen zwischen den Elektroden der beteiligten Elemente ausgetauscht werden. Das beteiligte Elektrolyt besteht bei den modernen Smartphone-Akkus aus einem Lithiumsalz, während bei der Nickelvariante Kalilauge zum Einsatz kam.
Die Nickel-Cadmium-Akkus wurden vor allem auch im Zusammenhang mit dem sogenannten Memory-Effekt bekannt; von diesem Phänomen spricht man, wenn der Akku vor dem Aufladen nicht jedes Mal vollständig entladen wird und dabei Kapazität verloren geht. Nickel-Metallhydrid-Akkus waren bezüglich dieses Effekts bereits ein Fortschritt und präsentierten sich hingegen weniger anfällig für diesen Effekt. Bei diesen Varianten reicht es aus, den Akku im Abstand von zwei Wochen vollständig zu entladen.
Neben dem Memory-Effekt wiesen Nickel-Cadmium-Akkus jedoch noch einen weiteren wichtigen Nachteil auf: bei Cadmium handelt es sich um eine gesundheitsschädliche Substanz, die ein Umweltgift darstellt.

 

Diese Nachteile weisen moderne Smartphone-Akkus, die lithiumbasiert funktionieren, nicht auf: Der Memory-Effekt ist hier praktisch nicht vorhanden. Hier kann das Nachladen des Energiespeichers unabhängig vom Kapazitätszustand erfolgen. Darüber hinaus kommen bei diesen Akkus keine giftigen Stoffe zum Einsatz, die sich schädigend auf die Gesundheit des Menschen auswirken könnten. Als weiterer Vorteil präsentiert sich darüber hinaus auch das geringe Eigengewicht, das die Akkus im Vergleich mit anderen Varianten aufweisen. Allerdings zeigen Smartphone-Akkus auf Lithiumbasis auch diverse Nachteile; so ist die Lebensdauer dieser Akkus auf maximal drei Jahre beschränkt. Bei sachgerechtem Umgang überstehen Li-Ion-Akkus bis zu 1000 Ladezyklen, Li-Po-Akkus hingegen sogar nur zwischen 300 und 500 Zyklen. Darüber hinaus kann sich die allgemeine Lebensdauer der lithiumbasierten Akkus durch eine Tiefenentladung verkürzen. Allerdings ist bei modernen Akkus eine gewisse Schutzvorrichtung eingebaut, damit keine derartige Entladung stattfinden kann; dabei kommt eine integrierte Ladeelektronik zum Einsatz und das mobile Telefon schaltet sich rechtzeitig von selbst aus. Allerdings ist auch mit Schutzvorrichtung möglich, dass zumindest eine Tiefenentladung stattfinden kann.

 

Benutzerdefinierte Einstellungen vornehmen – effektiv Strom sparen

 
Die Laufzeit des verwendeten Smartphone-Akkus ist von verschiedenen Faktoren abhängig und kann durch den Verwender individuell beeinflusst werden. So erhöht sich beispielsweise der Strombedarf, wenn das Mobiltelefon eine erhöhte Sendeleistung erbringen muss. Der Besitzer des Smartphones sollte deshalb dafür sorgen, dass die Sendeleistung des mobilen Telefons möglichst nicht gestört wird. Auch sollte die Blockade der Antenne verhindert werden, zum Beispiel durch den Transport in der Tasche oder auch durch die Hand. Handynutzer, die im Auto telefonieren, sollten darüber hinaus wissen, dass bedingt durch die Karosserie die integrierten Speicherzellen in dieser Umgebung mehr gefordert werden.
Besonders viel Strom sparen lässt sich jedoch durch individuelle Einstellungen des Handys selbst. Wer alle Funktionen ausschaltet, die den Energiespeicher belasten, profitiert von einem deutlichen geringeren Strombedarf. Hierzu gehören diverse Einstellungen am Display des Smartphones, zum Beispiel die Beleuchtung. Bei Nichtbenutzung ist diese nicht immer notwendig; durch eine automatische Regelung, die den Bildschirm ausschaltet, wenn das Smartphone gerade nicht benötigt wird, kann der Energieverbrauch deutlich reduziert werden. Wer dennoch nicht auf ein beleuchtetes Display verzichten möchte, kann alternativ auch die Intensität der Beleuchtung variieren; auch auf diese Weise lässt sich Strom sparen. Darüber hinaus entscheiden bestimmte Einstellungen über die individuellen Anzeigen, die sich auf dem Display befinden, zum Beispiel die Uhrzeit oder der Bildschirmschoner.
Strom sparen lässt sich ganz einfach auch, wenn man die Tastentöne ausschaltet; hierauf können die meisten Handybesitzer leicht verzichten. Auch Handyspiele treiben den Strombedarf nach oben – viele Verwender haben sich deshalb angewöhnt, diverse Spiele ausschließlich am heimischen PC zu spielen. Doch auch Kleinigkeiten können ins Gewicht fallen, wie das Erscheinen von blinkenden Symbolen auf dem Display des Smartphones, wenn das Postfall gefüllt ist. Auch der Vibrationsalarm gehört zu den Stromfressern die berücksichtigt werden sollten.
Ob das Smartphone viel oder wenig Strom verbraucht und die Akkus entsprechend belastet, entscheidet unter anderem auch der individuell eingestellte Aktualisierungs-Zyklus unterschiedlicher Serviceleistungen. Hierzu gehören vor allem Facebook-Aktualisierungen, Push-Nachrichten oder Wetter-Vorhersagen: Hier werden umso mehr Daten gesendet, umso häufiger solche Anwendungen nach Updates suchen. Hier lohnt sich eine nachträgliche Einstellung des Smartphones, da sich die Zeitintervalle individuell bestimmen lassen.
Nicht zuletzt sollte bei der Nutzung von Handys auch auf diverse Programme geachtet werden, die im Hintergrund laufen, ohne dass diese im Moment tatsächlich benötigt werden. Häufig laufen mehrere Dienstleistungen parallel, die dem Nutzer gar nicht auffallen. Auch hier hilft eine gezielte Deaktivierung der betreffenden Dienstleistungen, die direkt im Menü oder aber über bestimmte Apps vorzunehmen ist. Auf diese Weise spart der Anwender Strom, ohne dass ihm Abstriche tatsächlich bewusst sind.
 

Akkushop Infografik zeigt Tipps zum Schonen von Akkus

Die Infografik zeigt interessante Tipps, wie man die Akkulaufzeit erhöhen kann.

 

Bluetooth, WLAN und UMTS – richtiger Einsatz spart Strom

Bei modernen Mobiltelefonen können UMTS, WLAN oder Bluetooth zum Einsatz kommen. Problematisch ist bei der WLAN-Einrichtung beispielsweise die beständige Suche des Handys nach einem geeigneten Netz, auch wenn ein solches gar nicht in der Nähe zu erwarten ist. Diese unentwegte Suche verbraucht viel Strom, zum Beispiel wenn das Mobiltelefon auf dem Weg zur Arbeit einfach eingeschaltet bleibt, ohne dass bestimmte Funktionen genutzt werden. Deshalb gilt: WLAN sollte grundsätzlich nur eingeschaltet werden, wenn es gerade benötigt wird und auch ein Hotspot verfügbar ist. Dasselbe gilt auch für Bluetooth, das üblicherweise seltener in Gebrauch ist und nur benutzt wird, wenn ein Datenaustausch gewünscht ist oder ein Headset zum Einsatz kommt. Diverse Einstellungen beim Smartphone sind auch bezüglich der UMTS-Funktion möglich; so kann die 3G-Funktion individuell abgeschaltet werden. Das Einschalten lohnt sich hier vor allem, wenn der Anwender im Internet surfen möchte; ist diese Funktion hier ausgeschaltet, wird die Seite in einem wesentlich langsamerem Tempo aufgebaut, weil die Datenübermittlung verlangsamt abläuft. Der Stromverbrauch, der während dieses Prozesses allein für das Display verbraucht wird, ist höher als die Energie, die man durch das Abschalten von UMTS sparen würde. Anders verhält es sich jedoch beim Telefonieren: Hier sind kaum Einbußen zu verzeichnen, wenn auf diese Funktion verzichtet wird.
Geringe Einsparungen lassen sich auch beim Abschalten von GPS-Empfängern erreichen; deshalb sollten solche Funktionen nur bei Bedarf eingeschaltet werden. In Gebäude ist der Empfang ohnehin meist gestört, weshalb hier ein Einschalten überflüssig wäre und unnötig Strom verbrauchen würde.
Insgesamt ergibt sich also: Wer sein Smartphone tatsächlich überwiegend zum Schreiben von Sms oder zum Telefonieren nutzt, sollte Bluetooth, WLAN und UMTS deaktivieren; die Funkverbindungen können dann nach Bedarf wieder aktiviert werden. Wer sein Samartphone mehrere Stunden nicht benötigt, sollte das Gerät vollständig abschalten. Die meisten mobilen Telefone verfügen auch über eine automatische Ausschalt-Funktion, mit der das Handy zu einer bestimmten Uhrzeit ausgeschaltet wird. Aber Vorsicht: Häufiges An- und Ausschalten des Telefons führt zu einem sehr hohen Stromverbrauch und belasten die Smartphone-Akkus zusätzlich. Deshalb gilt: Lieber bewusst ausschalten und dann ausgeschaltet lassen.

 

Die Kapazität der Akkus voll nutzen – Tiefenentladen oder nicht?

Früher wurde bei mobilen Telefonen stets eine Tiefenentladung durchgeführt; doch dieser Memory-Effekt gilt für modernen Akkus, die lithiumbasiert funktionieren, nicht mehr. Im Gegenteil wird in der Regel davon abgeraten, regelmäßig eine Tiefenentladung durchzuführen. – Die Gefahr, dass sich die Lebensdauer der Akkus verkürzt, ist zu groß. Insbesondere im Wiederholungsfall kann die Kapazität spürbar beeinträchtigt werden. Wie Untersuchungen gezeigt haben, nimmt die Anzahl der möglichen Ladezyklen mit der Tiefe der Entladung ab: so konnte bei einer Entladetiefe von 10% 4700 Ladezyklen erreicht werden, während sich bei einer 25%igen Entladetiefe die Anzahl der Zyklen fast um die Hälfte reduzierte. Bei einer Entladung von 100% waren durchschnittlich nur noch 500 Ladezyklen möglich. Das Fazit: Je weniger der Akku entladen wird und umso früher das Telefon wieder am Strom hängt, umso weniger Spannung verlieren die Smartphone-Akkus im Laufe ihres Lebens.

 

Nach Angaben von Herstellern von Smartphones ist jedoch das komplette Tiefenentladen heute aufgrund der ausgefeilten Technik ohnehin nicht mehr möglich; doch wie die Erfahrung gezeigt hat, kann zumindest eine Tiefenentladung immer stattfinden. Allerdings: Von dieser einen vollständigen Entladung oder zumindest von einer seltenen Entladung, die zu 100% abläuft, wird neuerdings nicht mehr komplett abgeraten; vielmehr wenden einige Handynutzer ein, dass die modernen Lithium-Ionen, die bei der Herstellung von Smartphone-Akkus zum Einsatz kommen, über eine gewisse Intelligenz verfügen. So wird der Batterie unterstellt, dass sie in eine Merkfähigkeit besitzt und erkennen kann, wie lange sie bei welchem Strom aufgeladen wurde und auch welche Menge Strom gerade abgegeben wurde. Aus diesem Grund sei es ihr auch möglich, die noch verbleibende Zeit bis zur vollständigen Entladung vorauszusagen. Dieses Gedächtnis ist nach dieser Theorie jedoch nicht im Vorfeld vorhanden, sondern muss antrainiert werden. Angeraten wird deshalb eine Tiefentladung, die im Abstand von vier Wochen stattfinden sollte. Auf diese Weise soll das Gedächtnis der Akkus aufgefrischt werden.

 

Voll aufladen oder nicht?

Zur optimalen Pflege von Smartphone-Akkus gehört nicht nur die richtige Vorgehensweise beim Entladen, sondern auch beim Aufladen. Beim Neukauf weisen die Akkus einen Ladestand von 40 bis 50 Prozent auf; manche Geräte sind auch bis zu 80% aufgeladen. Die Konditionierung, die bei alten Handys häufig notwendig ist, muss bei Lithium-Akkus nicht erfolgen. Es ist also nicht notwendig, die Akkus nach der Lieferung zunächst einmal komplett aufzuladen.
Grundsätzlich hat es sich nicht als sinnvoll erwiesen, die Smartphones-Akkus komplett aufzuladen. Besonders günstig ist ein Ladezustand zwischen 40 und 80 Prozent, der nach dem Aufladen erreicht wird. Deshalb gilt: Anwender sollten ihre Akkus lieber öfter zwischendurch halb laden, als diese beispielsweise über Nacht mehrere Stunden am Strom zu belassen. Langsames Laden ist also gleichzusetzen mit schonendem Laden und kann die Lebensdauer der Smartphone-Akkus erheblich verlängern. Viele Hersteller, die eine besonders lange Lebensdauer ihrer Akkus gewährleisten wollen, haben aus diesem Grund auch ihre Ladeelektronik geändert; wurden die Akkus vor einigen Jahren noch bis zur maximalen Ladesschlusspannung aufgepumpt, erfolgt heute eine Abschaltung bereits zu einem früheren Zeitpunkt.

 

Nicht zuletzt sollte beim Laden der Smartphone-Akkus bedacht werden, dass sich entgegen der weitläufigen Meinung ein Aufladen von 0% auf 100% nicht positiv auf die Kapazität der Akkus auswirkt. Dies ist ausschließlich bei Akkus der Fall, die mit Hilfe von Nickel und Cadmium funktionieren; hier kann gezieltes Pumpen die Kapazität tatsächlich wieder erhöhen. Den Akku von 0 % auf 100 % aufzuladen, wirkt sich bei lithiumbasierten Akkus jedoch nicht positiv auf die Kapazität aus.
Zusammenfassend gilt also: Vollständiges Aufladen und Entladen von Smartphone-Akkus wirkt sich auf Dauer negativ aus. Besser ist in beiden Fällen für den Regelfall ein langsames Laden und Entladen. Allerdings kann es mitunter auch vorteilhaft sein, wenigstens von Zeit zu Zeit eine vollständige Auf- und Entladung durchzuführen: Auf diese Weise wird die Ladeelektronik neu justiert – konkretere und genaue Ladestandsanzeigen sind die Folge.

 

Der Einfluss der Temperatur auf die Smartphone-Akkus

Auch die Temperatur, denen das Smartphone ausgesetzt ist, hat Einfluss auf die integrierten Akkus. Dabei wird vor allem große Hitze schlecht vertragen, die nicht nur die Akkus, sondern auch die im Gerät verbauten Chips schädigen können. Die Beeinträchtigung, die entstehen kann, betrifft vor allem die maximale Kapazität der Akkus: Je heißer eine Lithium-Ionen-Batterie betrieben wird, umso schneller nimmt die maximale Kapazität ab. Diese Erkenntnis konnte durch unterschiedliche Tests nachgewiesen werden: Im Rahmen einer Untersuchung wurden beispielsweise Akkus mit unterschiedlichem Ladezustand – entweder 100% oder 60% – und bei verschiedenen Temperaturen eingelagert. Bei 0°C konnte kein nennenswerter Kapazitätsverlust an den Akkus festgestellt werden; wurde das Handy jedoch bei normalen Sommertemperaturen von durchschnittlich 25°C gelagert, konnte nach einen Jahr ein Kapazitätsverlust von 4% bei 40% Ladezustand und das Fünffache bei einem hundertprozentigen Ladezustand gemessen werden. Besonders hoch präsentierten sich die Verluste bei Temperaturen um 60°C. Voll geladene Akkus verloren hier bereits innerhalb von drei Monaten bereits 40% ihrer ursprünglichen Kapazität; ein Akku, der einen Ladezustand von 60% aufwies, verlor innerhalb eines Jahres immerhin ein Viertel der ursprünglichen Kapazität. Deshalb gilt für die Nutzung von Handys: Die zugehörigen Akkus sollten keinesfalls zu hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Gerade während der warmen Jahreszeit und an besonders heißen Tagen kann hier eine Überhitzung schnell zu langfristigen Kapazitätsschäden führen. Aber auch bei gemäßigten Umgebungstemperaturen ist eine Überhitzung der Akkus leicht möglich, zum Beispiel wenn das Handy in der Hosentasche steckt. Gerade Apps, die bei Betrieb den Prozessor stark belasten, sollten dann nicht eingeschaltet sein. Wer sein Handy beispielsweise beim Einkaufen im PKW belässt, sollte sich insbesondere im Sommer einen geeigneten kühlen Platz aussuchen, zum Beispiel unter der Ablage. Smartphones, die auf dem Amaturenbrett oder der Hutablage liegen, überhitzen hingegen sehr schnell und das schadet den Akkus.
Ansonsten sollten Smartphone-Akkus stets außerhalb des Mobiltelefons aufbewahrt und kühl gelagert werden. Wer seine Akkus in den Kühlschrank legt, kann die Lebensdauer zusätzlich verbessern.

 

Insgesamt gesehen, weisen die lithiumbasierten Smartphone-Akkus gegenüber den Varianten aus Nickel und Cadmium zahlreiche Vorteile auf; bei der Verwendung ist jedoch häufig ein Umdenken nötig, zum Beispiel beim korrekten Entladen und Aufladen, um eine möglichst effiziente Nutzung der Akkus zu erzielen und eine möglichst lange Lebensdauer zu gewährleisten. Darüber hinaus trägt die richtige Pflege der Akkus dazu bei, dass sich das Handy nicht so schnell entlädt; neben gezielten Einstellungen, die beispielsweise WLAN oder Bluetooth bei Nichtgebrauch ausschalten, können hier auch bestimmte Displayeinstellungen (zum Beispiel eingeschränkte Beleuchtung oder das Anzeigen nur von wichtigen Informationen) langfristig Strom sparen. Auf diese Weise profitiert das Smartphone länger von den Akkus. Nicht zuletzt spielt auch die richtige Lagerung eine Rolle, um eine möglichst effiziente Nutzung der Smartphone-Akkus zu gewährleisten. Wer diese Anregungen bei dem Gebrauch seines Smartphones umsetzt, wird sich auch langfristig über über ein Mobiltelefon freuen können, dem nicht ständig der Saft ausgeht!